24. November 2009
Wer was auf sich hält surft mit Firefox und raunt schreckliche Dinge über das wuchernde Monster Google. Ist zwar kein Geheimnis, aber war mir so nicht bewusst: Google ist der Hauptgeldgeber für Firefox. Wikipedia spricht:
Den Großteil ihrer Einnahmen bezieht die Mozilla Foundation aus einem Sponsoringvertrag mit Google. Der noch bis zum Jahr 2011 laufende Vertrag regelt die jährliche Zahlung von etwa 60 Millionen US-Dollar, im Gegenzug veröffentlicht Mozilla seine Browser mit Google als Standardsuchmaschine.
Im Original können die Tatsachen auf mozilla.org nachgelesen werden.
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Verfasst von MR
19. April 2009
Der Yeti fragt:
Was sagen sie, beim Thema Hackerparagraph, zur Verurteilung der PirateBay-Jungs?
MR antwortet:
Natürlich kein Hurra, wie die Rechteindustrie tönt. Aber auch kein empörter Aufschrei. Eher so ein weises: So sind die Regeln.
A) Spontan kamen mir zwei Sachen in den Kopf:
Erstens: Wenn ich zu so einer Sitzblockade gegen ‘ne Nazidemo gehe, dann weiß ich vorher, OK – es kann passieren, dass ich mit Wasserwerfern von der Polizei weggeputzt werde. Und wenn die Nazis ausrasten sollten, dann wird mich dieselbe Polizei wahrscheinlich schützen. Aber ich werde höchstwahrscheinlich nicht erschossen.
Zweitens: Vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm gab es bei Aktivisten medienwirksam so Hausdurchsuchungen von schwarz vermummten Leuten. Einer der belästigten Leute war sehr weise und sprach, das ginge schon in Ordnung – schließlich hätten sie ja Sachen vor, die nicht ganz legal seien.
Und ich finde es paradisisch sicher in Europa, wenn ich an südamerikanische Todesschwadrone oder chinesische Todesurteile denke.
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Verfasst von MR
26. März 2009
Die altehrwürdige universitäre Wissensallmende scheint beim Bildmaterial mit der Wikipedia zu verschmelzen. heise.de vermeldet:
- Die Deutsche Fotothek der Sächsischen Landesbibliothek – Staats-und Universitätsbibliothek Dresden transferiert 250.000 Bilder unter cc-Lizenz auf Wikimedia
- Das Bundesarchiv hat im Dezember 2008 100.000 Bilder beigesteuert.
Wer also urheberrechtlich saubere Hitlers oder Dampfmaschinen braucht, hat bei Wikimedia einen guten Anlaufpunkt.
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Verfasst von MR
13. März 2009
ZDNET verspricht das kostenlose Blaue vom PDF-Himmel:
PDFs lesen, drucken und erstellen? Nicht immer klappt das so reibungslos, wie Adobe verspricht. Zudem können Open-Source-Tools oft mehr als Adobes eigene Software. ZDNet bietet die besten Alternativen zum Download an.
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Verfasst von MR
28. Februar 2009
Ich weiß ja auch nicht, ob mind maps so was tolles sind. Die Welt ist wohl komplexer als so eine stupide Baumstruktur. Und mein alter Religions- und Englischlehrerkumpel prahlt immer damit, dass er so eine mind map am schwarzen Brett in seinem Lehrerzimmer mit „mind the map“ kommentiert hat. Aber zum schnellen Zusammenfassen ist es bestimmt OK.
Was habe ich bis jetzt verwendet. Natürlich nur kostenlose Sachen, auf jeden Fall plattformübergreifend, teilweise auch OpenSource:
- Freemind - für’s offline Arbeiten völlig ausreichend und als portable version verfügbar. Schlankes Programm, nur knapp 10 MB. Beim Layout ein wenig spartanisch, dafür ein anerkanntes Dateiformat im Bereich Mindmapping. Viele verschiedene Import und Exportoptionen. Scheint stabil weiterentwickelt zu werden.
- mindmeister.com – als Web2.0-Variante. Allerdings gibt es nur 6 freie Maps pro Account. Die Weboberfläche wirkt im Vergleich zu XMind sehr aufgeräumt. Relativ neues Projekt, mal sehen, ob es überlebt.
- XMind.net – Offline verwendbar und upload/embed-Möglichkeit. Meine momentane Neuentdeckung zur Publikation meiner Zusammenfassungsspinnen. Viele verschiedene Layoutmöglichkeiten. Die portable version braucht allerdings 120 MB Speicherplatz. Die Firma hat 2007 mit einer propritären Lizenz angefangen und ist End 2008 auf den OpenSource-Zug aufgesprungen.
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Verfasst von MR
2. Oktober 2008
Aus den Tiefen des offiziellen Untergrunds zwei interessante Seiten:
Dank an xantam
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Verfasst von MR