Werkleitz Festival

14. Oktober 2008

Aus der Konzeption:

Thema des Werkleitz Festivals ist nicht Amerika, sondern das Bild, welches wir uns davon machen. Für Deutschland spielt Amerika eine besondere Rolle, da die Deutschen im 20. Jahrhundert nicht in der Lage waren, ihre Despoten in den Griff zu bekommen: Die Abdankung des Kaisers 1918, die westdeutsche Demokratie ab 1945 und schließlich der Zusammenbruch des Ostblocks einschließlich der DDR, hinter alldem standen die USA als treibende Kraft. Der Fokus des Festivals liegt auf der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, weil sich hier der Einfluss Amerikas teilte. In Westdeutschland, als Besatzungsmacht, war er sehr direkt. Re-education, Jazz, Marshall-Plan, Luftbrücke, Wiederbewaffnung, Rock’n’Roll, Jeans, NATO, Hippies, Sit-ins, Disco, Gender-Studies, Rap, PC (sowohl Personal Computer als auch Political Correctness) und über allem Hollywood: Die Liste der Einflüsse ließe sich endlos fortsetzen. In Ostdeutschland war der Einfluss differenzierter, offiziell waren die USA der kapitalistische Feind schlechthin, inoffiziell wurden sie wahrscheinlich mehr bewundert als im Westen.

Dank knapper Kassen scheint das Programm kleiner als früher. Die eine oder andere filmische Perle ist auf jeden Fall dabei.

  • Wann: 24.10. – 26.10.
  • Wo: Volkspark

Filmhaus

17. September 2008

Im Multimediazentrum gibt es eine neues Kino, das Filmhaus – gehört ökonomisch zu Lux/Puschkino. Auf der Webseite heißt es zur Eröffnung: Den Rest des Beitrags lesen »


The Yes Men

22. August 2008

Ein interessanter Film über eine Aktivistengruppe aus dem Dunstkreis von Netzkunst/Social Hacking/Kommunikationsguerilla.

Termin: 1.9.2008, 20 Uhr, Kino am Zoo


Big Buck Bunny

4. Juni 2008

Nach Elephants Dream gibt es einen neuen OpenSource-Animationsfilm auf der Basis von Blender, Python, GIMP, Inkscape, Ubuntu: Big Buck Bunny
Wikipedia-Artikel dazu


WomanVideoletters

5. März 2008

Für Filmleute, die auch ohne Aussicht auf großes Geld Filme machen, gibt es am 13.03.2008 im VL einen Videoabend: WomenVideoletters:

„Mit den Women Videoletters wollen wir aus feministischer Perspektive den Austausch über die unterschiedlichen Ursachen und Auswirkungen von Kriegen und Globalisierung fördern über Bewegungen berichten, über die sonst nicht oder zu wenig berichtet wird den Zusammenhang zwischen verschiedenen Kämpfen sichtbar machen.“