Web 2.0 und Menschen mit Behinderungen

Die alten Sachen in puncto Barrierefreiheit kannte ich ja schon:

  • klares Markup, das ein Screereader gut versteht
  • kein Tabellenlayout
  • Alternativtexte
  • Alternativen zu Captchas

Aber die schöne neue Web-2.0-Welt birgt neue Gefahren, wie der Artikel von Michael Schaten zeigt:

  • kontrastarme Modefarben
  • alphabetisch geordnete Tag-Clouds → die Hervorhebung der Relevanz durch Schriftgröße geht mit Screenreader verloren
  • AJAX → Screenreader kommen durcheinander, wenn nur Teile der Seite neu geladen werden
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Ein Gedanke zu „Web 2.0 und Menschen mit Behinderungen

  1. Darum vorher immer Analyse… Wer is Zielgruppe? Welche Form kennen und schätzen Sie. Welche Technik benutzen Sie und dann…
    Halt entweder HTML ohne JS und so oder Flash auffahren… Es gibt nen Mittelweg, der auch elegant sein kann aber manchmal finde ich Barrierefreiheit auch ein wenig fehl am Platze.
    Würde z.b. derzeit nicht auf die Idee kommen ne Website in der es um ein Audiovisuelles Theaterstück geht, komplett Blinden- und Taubstummengerecht zusammenzubasteln.
    Hab auch eine Blinde Bekannte, die mir da zum Glück zustimmt… Sie war zwar auch bei Theaterstücken wie Marquis de Sade, aber dort muss halt immer ein Führer (in dem Fall ich oder ihr Freund) dasein und quasi den Untertitel der Optik spielen.

    Somit sind Trailersites nicht zwingend Blindengerecht zu schreiben.

    Das einzig gute an Barrierefreiheit is meist auchn schlanker Code und ne übersichtliche Pflege… auch andere Dinge, aber ich hab hier eh schon zuviel getippst…

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