Wellenwiderstand

Ultrakurz: Wird an ein Kabel eine Spannung angelegt, dann dauert es eine Weile bis sich der Strom durch das ganze Kabel ausgebreitet hat, weil der Strom nicht schneller als das Licht fließen kann. Aber wie groß soll die Stromstärke sein? Der losfließende Strom „weiß“ ja noch nicht, welche Widerstände ihm begegnen werden. Diese anfängliche Stromstärke wird durch den Wellenwiderstand bestimmt, welcher wiederum von der Induktivität des Leiters und der Kapazität zwischen Hin- und Rückleitung bestimmt wird.

Passt nun der berühmte Abschlusswiderstand zum Wellenwiderstand, ist alles schön. Ist kein Abschlusswiderstand vorhanden, wurde zu viel Energie ins Kabel geschickt und diese fließt als Reflektion wieder zurück.

In der Sportwissenschaft gibt es beim Schwimmen auch einen Wellenwiderstand. Diese Analogie passt ganz gut.

Die ganze Sache gehört in die HF-Elektronik und wird nur selten einfach und ohne höhere Mathematik erklärt. Brauchbar finde ich:

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s