Umweltethik

Die Propagandakeule

Als ich den Film das erste Mal sah, „gefiel“ er mir. All die schick gefilmten Verwüstungen der Erde bewegten mich schon. Deswegen habe ich ihn jetzt in drei Klassen im Unterricht gezeigt. Aber eigentlich ist der Film genauso sinnlos wie die Horrorstatements auf den Zigarettenschachteln. Und er hinterlässt den Zuschauer ratlos, weil er die Lösung des Problems an anonyme Mächte delegiert, die Windparks in der Nordsee oder Solaranlagen in der Sahara bauen können.

Was tun

  1. Ich habe keinen Masterplan.
  2. Man entdeckt kein neues Land, wenn man nicht akzeptiert, das Ufer dabei lange Zeit nicht zu sehen.
  3. Was sich für mich momentan am Schlüssigsten anhört ist das Konzept von GreatTransition:
    1. 9min-Powerpoint
    2. In Transition 1.0 Dokumentation von 2006 mit dt. Untertiteln
    3. Vortrag zur Gemeinwohlökonomie vom 13.6.2012 30min

Was tun in Halle?

Auch in Halle brodelt es an verschiedenen Ecken, Leute tun sich zusammen und fangen einfach an. Jenseits von Parteien, Latschendemos und Unterschriftenlisten. Gute Anlaufpunkte sind:

  • postkult.de mit Stadtgarten, Umsonstladen, Stadtgut
  • TransitionTownHalle – gibt es seit Anfang Juni 2012 – Mal sehen, ob die Sache groß wird.
  • Das Rübchen – eine Gemeinschaft von Leuten, die gemeinschaftlich ihre ökologischen Lebensmittel besorgen.

Ansonsten: Augen offenhalten oder selber anfangen.

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