Dual-Concern-Modell

Randbemerkungen:

  • Das Modell Kampf/Erstarrung/Verhandlung/Flucht ist ziemlich biologistisch
  • Das DualConcern-Modell ist von Rubin et al 1994
  • Jede Haltung hat ihre Berechtigung
  • Die unterschiedlichen Haltungen beinhalten keine Wertungen, sie haben bestimmte Folgen, Vor- und Nachteile
  • Welches Verhalten wähle ich bewusst oder unbewusst
  • Ich und die andere, wir haben jeweils unsere Haltung in diesem Modell
  • Jede hat Muster – aber auch die Möglichkeit von diesen Mustern zu lassen

Eine ähnliche Darstellung bei Wikipedia

Konfliktdefinition

Vereinfachte Definition:

  • Ein Konflikt ist eine Interaktion,
  • in der mindestens eine Person Unvereinbarkeiten mit einem Gegenüber so erlebt,
  • dass sie im Handeln beeinträchtigt ist.
  • Unvereinbarkeiten können im Denken, Vorstellen, Wahrnehmen, Fühlen und/oder Wollen bestehen.
  • Mit „Gegenüber“ wird eine Person, Organisation oder ein größeres soziales Konstrukt beschrieben.
    (Juliane Eisentraut, Harald Weishaupt nach Friedrich Glasl)

Originaldefinition

  • Ein sozialer Konflikt ist eine Interaktion zwischen Aktoren,
  • wobei wenigstens ein Aktor
  • Unvereinbarkeiten im Denken/Vorstellen/ Wahrnehmen und/oder Fühlen und/oder Wollen mit dem anderen Aktor in der Art erlebt,
  • dass im Realisieren eine Beeinträchtigung durch einen anderen Aktor erfolgt.
    (Friedrich Glasl)

Eskalation

„Mit wem soll man denn Frieden schließen, wenn nicht mit seinen Feinden?“, antwortete der frühere israelische Ministerpräsident Shimon Peres lakonisch auf die Frage eines Reporters, ob es ihm nicht zuwider sei, einem Menschen wie Yassir Arafat die Hand zu schütteln, der für den Tod so vieler Israelis verantwortlich sei. So viel Weisheit ist selten, nicht nur im Nahen Osten.

aus einem ausführlichen Text zur Konflikteskalation