Fragen

die zum Zuhören & zum Dialog einladen:

  • Was bewegt dich in deiner aktuellen Situation?
  • Welcher Schritt steht für dich an, und was bedeutet das im Moment für dich?
  • Wofür hättest du gern mehr Zeit?
  • Was bringt dein Herz zum klingen?
  • Woran merkst du, dass du im Stress bist?
  • Wofür bist du dankbar in deinem Leben?
  • Was hast du in letzter Zeit richtig gut hinbekommen?
  • Womit legst du dir Steine in den Weg?
  • Was hat dir geholfen, schwierige Phasen im Leben zu meistern?
  • Was war ein Wendepunkt in deinem Leben?
  • Welchen Schatz kannst du mit anderen teilen?
  • Wann wurde dir das letzte Mal wirklich zugehört?
  • Woran merken andere, dass du wütend bist?
  • Was passiert mit deiner Wut?
  • Was lässt deinen Ärger verfliegen?
  • Welcher Wachstumsschritt steht für dich an?
  • Vergegenwärtige dir einen Menschen, dessen Gegenwart du als Herausforderung erlebst:
    • Welche Verhaltensweise dieses Menschen ist für dich die größte Zumutung?
    • Wann und wo auf deinem Lebensweg gab es diese Verhaltensweise bei dir? In welchen Situationen stellt sie sich auch heute immer mal wieder ein?
    • Was ist für dich das Geheimnisvolle und Rätselhafte an der anderen Person?
    • Was kannst du aus all den Herausforderungen, die du mit dieser Person erlebst, eventuell für dich lernen?
  • Ein Jahr ist vergangen und die Dinge haben sich gut entwickelt
    • Wie stellt sich die Situation für dich dar? Woran hast du Freude?
    • Welche offenen Fragen gab es damals (vor einem Jahr) für dich?
    • Wer oder was hat dir dabei geholfen diese Fragen zu lösen?

Zuhören

Jiddu Krishnamurti:

Die meisten von uns hören nicht wirklich zu. Wir werden von irgendwelchen Geräuschen abgelenkt, oder wir sind voreingenommen, haben ein Vorurteil, das uns die Dinge verzerrt wahrnehmen lässt und uns daran hindert, wirklich zu hören, was gesagt wird. Das gilt besonders für ältere Menschen, denn sie haben eine ganze Reihe von Erfolgen und Fehlschlägen hinter sich; sie sind »jemand« oder »ein Niemand« in der Welt, und es ist sehr schwer, die Schichten ihrer Überzeugungen und vorgefassten Meinungen zu durchdringen. Ihre Vorstellung, ihre Konditionierung, ihr Gefühl, etwas erreicht zu haben, verhindert, dass das Gesagte zu ihnen durchdringt. Aber wenn wir es verstehen, dem Gesagten ohne Abwehr, ohne Barriere oder Interpretation zu lauschen, so wie wir dem Lied eines Vogels am Morgen lauschen würden, dann ist Zuhören etwas Außergewöhnliches, besonders, wenn etwas Wahres gesagt wird.

Zum Jahreswechsel

leicht schwülstig, belehrend/erziehend, pathetisch – aber genau meine Wellenlänge. Gerald Hüther in seinem Weihnachtsnewsletter:

Was wir tun könnten
Wir könnten aufhören, andere Menschen abzuwerten, könnten jemand werden, der anderen lieber zuhört als ihnen sagt, wo es langzugehen hat. Wir könnten unseren Kindern mehr Gelegenheit bieten, sich mit Hingabe mit etwas zu beschäftigen, was sie interessiert, statt ihnen dauernd etwas beibringen zu wollen. … Wir könnten wieder anfangen, uns selbst zu entdecken und andere dazu einladen, ermutigen und inspirieren, sich noch einmal für eine neue Erfahrung mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit der Natur zu öffnen. Wir könnten auch aufhören, Tiere zu essen und Nahrungsmittel einzukaufen, die von einer profitgierigen Futterindustrie hergestellt und durch die halbe Welt transportiert worden sind. Und wir könnten herauszufinden versuchen, ob es nicht beglückender ist, etwas zu verschenken, als etwas haben zu wollen.

Empathie & Dialog

Die Kuh wird mit Ohren geboren.
Hörner bekommt sie erst später.

When someone really hears you without passing judgment on you, without trying to take responsibility for you, without trying to mold you, it feels damn good!
Carl Rogers

Und nicht vergessen: Spiegelneuronen bilden wahrscheinlich die hirnphysiologische Grundlage der Empathie.

Überhaupt ist Empathie ein Schlüsselwort bei meinem eigenen Nachdenken über die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest

Empathie über Artgrenzen hinweg.

Selfies