Der Regenbogen der Bedürfnisse

  • Am Anfang ein gutes WarmingUp. 
  • Die TN werden gebeten in einem etwa 45-minütigem Gespräch die Bedürfniskarten aus der Mutfabrik auf einem großen Tisch (zwei Schultische) in ein für sie stimmiges System zu bringen.
  • Bei großen Gruppen bietet sich eine Aufteilung in kleine Gruppen an. Danach kann ein Austausch per Gruppenpuzzle stattfinden. Das heißt die TN jeder einzelnen Kleingruppe teilen sich so auf, dass an jedem Tisch mindestens ein TN aus den ursprünglichen Tischgruppen sitzt. Diese neuen Gruppen erhalten folgenden Auftrag: Zuerst stellen die TN, die das Schema nicht erstellt haben Vermutungen über das dargestellte System an. Danach erläutern die am Tisch sitzenden Experten das erstellte System und seinen Entstehungsprozess. Aller 5 Minuten rotieren die Gruppen zu einem neuen Tisch.
  • Austausch im Plenum

Vorwürfe umwandeln

  • Zahnrad bilden:
    • im Kreis Aufstellen
    • zu zweit Abzählen
    • alle „Zweien“ stellen sich vor die rechts neben ihnen stehende „Eins“
  • Die TN im Innenkreis überlegen sich einen Vorwurf, den sie gehört oder selbst ausgesprochen. Sie schildern dem TN im Außenkreis kurz die Situation etwa „Du bist ich. Ich bin dein Chef.“ Dann beschimpfen sie ihre Übungspartnerin.
  • Diese stellt Vermutungen über die unerfüllten Bedürfnisse des Vorwurfaussprechenden an. Ob das, was da ausgesprochen wird, ein innerer Dialog ist, bleibt dabei offen.
  • Der Innenkreis rückt einen Platz weiter und experimentiert mit demselben Vorwurf und einer anderen Partnerin. Ca 4 Wiederholungen.
  • Danach Rollentausch, so dass der Außenkreis Vorwürfe äußert.
  • Austausch im Plenum:
    • Welchen Unterschied macht es in der Rolle der Beschimpften einfach nur nach dem unbefriedigten Bedürfnis des Vorwurfmachenden zu suchen.
    • Wie wirkt es, wenn Sie als Vorwurfmachender keinen Gegenvorwurf sondern Empathie bekommen.

Ich habe noch nie einen faulen Mann gesehen

Ich habe noch nie einen faulen Mann gesehen
ich habe schon mal einen Mann gesehen,
der niemals rannte, während ich ihm zusah,
und ich habe schon mal einen Mann gesehen,
der zwischen Mittag- und Abendessen manchmal schlief,
und der vielleicht mal zu Hause blieb an einem Regentag,
aber er war kein fauler Mann.

Bevor du sagst, ich wär‘ verrückt, denk’ mal nach, war er ein fauler Mann, oder hat er nur Dinge getan, die wir als „faul“ abstempeln? Weiterlesen

Das Fenster, durch das wir blicken

Ein junges Ehepaar zieht in eine neue Nachbarschaft. Am nächsten Morgen beim Frühstück, sieht die junge Frau draußen ihre Nachbarin beim Aufhängen der Wäsche.
„Diese Wäsche ist nicht besonders sauber“, sagt sie. „Sie weiß nicht wie man richtig wäscht. Vielleicht braucht sie auch ein besseres Waschmittel.“

Ihr Mann sieht hin, bleibt aber still.

Jedes Mal wenn ihre Nachbarin die Wäsche zum Trocknen aufhängt, macht die junge Frau die gleiche Bemerkung.

Ungefähr einen Monat später, sieht die Frau schöne saubere Wäsche an der Leine hängen und sagt zu ihrem Mann überrascht: „Schau, sie hat gelernt wie man richtig wäscht! Ich frage mich, wer ihr das beigebracht hat.“

Der Mann sagt: „Heute Morgen bin ich früh aufgestanden, und habe unsere Fenster geputzt.“

Quelle unbekannt – ziemlich virales Netzwerkdingens