Das Schokoladenspiel

Es wird wie in einem Würfelspiel ein schlangenförmiger Parcours mit 30 Feldern aus durchnummerierten Kärtchen im Raum ausgelegt. Der Start ist 0 (Null), das letzte Feld das Ziel. Im Zielfeld wird eine große Tafel Schokolade ausgelegt. Auf Feld 10 und 20 werden als Teilziele Schokoriegel ausgelegt. Ziel ist es, durch Würfeln als Erstes ins Ziel zu laufen und die Schokolade zu gewinnen.Die TeilnehmerInnen werden in drei bis sechs Gruppen mit je 3 – 5 Personen aufgeteilt. Es starten nicht alle bei Null. Schließlich sind auch im wirklichen Leben die Startbedingungen sehr unterschiedlich. Aber wir leben ja in einer durchlässigen Gesellschaft, und wer sich anstrengt, kann auch die Schokolade gewinnen! Nun wird entschieden, wer startet. Das Rennen beginnt. Die Gruppe, die das erste Teilziel erreicht, darf entscheiden, wie das Spiel weitergeht und hierfür eine Regel bestimmen (das Gleiche gilt für die Gruppe, die als Erstes das zweite Teilziel erreicht)

Evolution

Ei → Huhn → Saurier → Affe → Politiker

Alle Mitspieler bewegen sich auf ihrer jeweiligen Evolutionsstufe, diese pantomimisch darstellend, durch den Raum. Treffen sich zwei Wesen der gleichen Stufe, so knobeln sie aus, wer in der Evolution aufsteigen darf. Politiker sitzen auf einem Tisch. Affen knobeln auch mit Politikern. Verliert der Politiker, wird er zum Ei.

Regenbogen der Wünsche

Eine Theatermethode nach Augusto Boal. Erlebt auf dem Buen Vivir Symposium mit Domink Werner

  • Aufwärmen
  • 3 Freiwillige, die Konfliktsituation mit einer Person vorstellen
    • Der Konflikt soll ganz konkret sein
    • Es soll um eine genau abgegrenzte spielbare Situation gehen
    • aus den dreien wird ein Konflikt gewählt; es sollen 3 Situationen vorgestellt werden, weil es nicht um die Therapie des einzelnen geht
  • Wer kann sich vorstellen den Antagonisten A zu spielen, Protagonist P wählt aus den Freiwilligen
  • A und P improvisieren den Konflikt
  • Freeze
  • Wie fühlt sich P, was braucht P? 3 Freiwillige, die Impuls spüren, kommen nacheinander hinzu und spielen die Wünsche und Bedürfnisse von P. A schweigt.
  • Als Abschluss spielen/sprechen alle Wunschdarsteller und P gleichzeitig.
  • Das selbe aus der Perspektive von A.
  • A bleibt in der Szene.
  • Die Bedürfnisse und Wünsche von P spielen in der von P bestimmten Reihenfolge mit A
    • Freeze
    • Am Ende jeder Sequenz machen die jeweiliegen Wunschdarsteller eine Geste, ein Wort oder einen Satz oder den Satz, den sie nie laut sagen würden
  • Wechsel
  • Option 1: Die Bedürfnisse von A und P spielen miteinander
  • Option 2: A und P spielen ganz genausowie am Anfang. Wer einen Impuls verspürt ersetzt A und/oder P und spielt weiter
  • Reflektion

Literatur mit etwas anderem Ablauf: http://www.beratungslehrerverband.de/pdf/regenbogen.pdf

3 Hände – 2 Füße

5er oder 6er Gruppen bilden. Die Gruppen haben die Aufgabe so lange zu experimentieren, bis sie es schaffen als Gruppe auf genau 3 Händen und 2 Füßen, bzw. 3 Händen und 3 Füßen 3 Sekunden
lang zu stehen. Keine weiteren Hilfsmittel sind erlaubt, keine anderen Körperteile dürfen den Boden berühren. Weniger Hände und Füße sind auch nicht erlaubt. Falls eine der Gruppen viel schneller fertig ist als die anderen, kann sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen: In weiteren Versuchen statt einem der verwendeten Füße eine Hand nehmen oder mit einer Hand oder einem Fuß weniger auskommen.
Von Jochen Hiester gelernt.